Mitesser, Pickel, Akne

Mitesser, Pickel, Akne

Mitesser, Pickel, Akne

Zu ihrem Schutz produziert die Haut eine Substanz, die die Austrocknung verhindert – den Talg, auch Sebum genannt. Manche Menschen leiden unter zu trockener Haut und andere wiederum unter zu fettiger Haut. Im ersten Fall wird zu wenig Hautfett, im zweiten zuviel produziert. Wenn die Haut mehr Sebum produziert als sie braucht und zugleich der Weg des schützenden Talgs an die Hautoberfläche verstopft ist, zum Beispiel durch eine Verhornungsstörung, können Mitesser (Komedonen) und Pickel (eitrige Papeln oder Pusteln) entstehen. Eine zusätzliche bakterielle Entzündung der Haut kann nun leicht dazu führen, dass sich eine Akne entwickelt. Zu den Übeltätern, die Akne fördern, gehören die so genannten Propioni-Bakterien, die sich auf der Haut bei übermäßiger Talgproduktion und Verhornungsstörungen besonders wohl fühlen, schnell vermehren und mit ihren Stoffwechselausscheidungen Entzündungen provozieren.

Die Entwicklung einer Akne

Akne kann in verschiedenen Schweregraden auftreten – es werden 4 Stufen unterschieden. Hauptsächlich betroffen bei Akne vulgaris sind Gesicht, Rücken und Dekolletee.

Treten einfache Mitesser bzw. Komedonen gehäufter auf (bis 20) und kommen vereinzelt Pickel hinzu (bis 10 Pusteln), wird dies als leichte Akne eingestuft. Die dunklen Pünktchen bei Mitessern sind übrigens kein Schmutz, sondern Pigmenteinlagerungen.

Die nächste Stufe bei Akne ist gekennzeichnet durch mehr und größere Mitesser und Pusteln, die mit Eiter gefüllt sind, erste entzündete Knötchen treten auf (bis 10).

Bei einer schweren und sehr schweren Akne (schwere Akne papulopustulosa und als letzte Stufe Akne conglobata), breiten sich die starken Entzündungen nach innen in tiefere Hautschichten aus, aus den Knötchen werden schmerzhafte entzündete Knoten, in der Haut können sich Fistelgänge und eitrige Abszesse bilden und beim Heilungsprozess bleiben mehr oder weniger stark sichtbare Narben zurück.

Akne kann und sollte auf alle Fälle medizinisch behandelt werden. Wenn man die geeignete Behandlungsmethode gefunden hat, ist Geduld das Wichtigste, denn es gibt kein Wundermittel, das Akne über Nacht verschwinden lässt.

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